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Abtei St. Hildegard, Eibingen

Die Abtei St. Hildegard in Eibingen bei Rüdesheim geht auf das 1165 von der heiligen Hildegard von Bingen gegründete Kloster Eibingen zurück, das in der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts aufgehoben wurde. Das an anderer Stelle neu erbaute Kloster wurde von Fürst Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg gestiftet und 1904 von Benediktinerinnen der Abtei St. Gabriel besiedelt. Es gehört der Beuroner Kongregation an.

1941 wurden die Schwestern im Zuge des Klostersturms der Nationalsozialisten von der Gestapo vertrieben; nach Kriegsende konnten sie 1945 zurückkehren.

1988 besiedelten die Schwestern das Kloster Marienrode bei Hildesheim neu; Marienrode war bis 1998 von Eibingen abhängig und wurde dann unabhängiges Priorat.

Arbeitsfelder der Gemeinschaft sind der Weinbau, kunsthandwerkliche Tätigkeiten und die Aufnahme und Betreuung von Gästen.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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