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| Daten des Sternbildes Altar | |
|---|---|
| Deutscher Name | Altar |
| Lateinischer Name | Ara |
| Lateinische Abkürzung | Ara |
| Lage | auf Himmelsäquator |
| Rektaszension | 13h 50m bis 18h 27m |
| Deklination | -67°30´ bis -83°05´ |
| Fläche | 206 Quadratgrad Rang |
| Sichtbar auf Breitengraden | 7°n.Br. bis 90°s.Breite |
| Beobachtungszeitraum für Deutschland | Nicht beobachtbar |
| Anzahl der Sterne mit Größe < 3m | 1 |
| Hellster Stern, Größe | β Arae, 2,9m |
| Meteorströme | |
| Nachbarsternbilder (von Norden im Uhrzeigersinn) | Teleskop Pfau Südliches Dreieck Skorpion Winkelmaß |
Der Altar ist ein Sternbild des südlichen Sternenhimmels. Von Deutschland aus ist er nicht zu sehen.
Beschreibung
Der Altar ist ein kleines einprägsames Sternbild, das unterhalb des Sternbildes Skorpion am Himmel steht.
Geschichte
Der Altar gehört zu den 48 Sternbildern der antiken griechischen Astronomie, die bereits von Ptolemäus beschrieben wurden.
Der Name Altar wurde von Eudoxos, einem griechischen Naturphilosophen aus dem 4. Jahrhundert vor Christus, festgelegt.
Mythologie
Nach Eudoxos stellt das Sternbild, das er ursprünglich als Räucheraltar bezeichnete, den Altar dar, auf dem der Zentaur Chiron einen Wolf geopfert habe. Chiron und der Wolf wurden ebenfalls als Sternbilder an den Himmel versetzt, und zwar als Zentaur und Wolf.
Anderen Quellen zufolge ist es der von Hephaistos erbaute Altar, an dem die Götter ein Bündnis gegen die Titanen schworen.
Himmelsobjekte
Benannte Sterne
| Stern | Namen | Größe |
|---|---|---|
| α Ara | 3,0m | |
| β Ara | 2,9m | |
| γ Ara | 3,3m | |
| δ Ara | 3,6m | |
| ζ Ara | 3,1m | |
| θ Aqr | 3,7m | |
| η Ara | 3,8m | |
| ε1 Ara | 4,1m |
βArae, der hellste Stern im Altar ist etwa 800 Lichtjahre von der Sonne entfernt. Er gehört der Spektralklasse K3 an
Doppelsterne
Beobachtbare Doppelsternsysteme befinden sich im Sternbild Altar nicht.
| Objekt | Größe | Periode | Typ |
|---|---|---|---|
| R Ara | 5,9m-6,9m | 4,4 Tage | | Bedeckungsveränderlicher Stern |
R Arae ist ein Bedeckungsveränderlicher Stern vom Typ Algol, bei dem ein lichtschwacher Begleitstern alle 4,4 Tage vor dem Hauptstern vorbeizieht und ihn bedeckt. Die scheinbare Helligkeit nimmt dabei von 5,9 auf 6,9 m ab.
| Messier (M) | NGC | sonstige | Größe | Typ | Name |
|---|---|---|---|---|---|
| 6167 | 6,7m | Offener Sternhaufen | |||
| 6188 | Offener Sternhaufen | ||||
| 6193 | 5,2m | Offener Sternhaufen | |||
| 6352 | 8,1m | Kugelsternhaufen | |||
| 6362 | 8,3m | Kugelsternhaufen | |||
| 6397 | 5,3m | Kugelsternhaufen | |||
| IC 4651 | 6,9m | Offener Sternhaufen |
Der Altar wird vom Band der Milchstraße durchzogen. Bereits im Fernglas werden mehrere offene Sternhaufen sichtbar.
NGC 6193 ist ein heller Sternhaufen, der etwa 30 Sterne enthält. Das System wurde im Jahre 1828 von John Dunlop entdeckt.
NGC 6397 ist mit einer Entfernung von 8.000 Lichtjahren einer der nächsten Kugelsternhaufen. Bereits mit bloßem Auge ist er als nebliges Fleckchen zu sehen. In einem kleinen Teleskop von 6 cm Öffnung kann er bereits in Einzelsternen aufgelöst werden. In einem Teleskop ab 10 cm bietet er einen großartigen Anblick, wobei sich Gruppen und Ketten von Sternen zeigen. Der Kugelsternhaufen wurde 1752 von Nicolas Louis de Lacaille entdeckt
| —  Altar  — |
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