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| Bleiglanz | |
Bild des Minerals | |
| Chemismus | PbS |
| Kristallsystem | kubisch |
| Kristallklasse | |
| Farbe | bleigrau |
| Strichfarbe | bleigrau |
| Härte | 2,5 |
| Dichte | 7,4 bis 7,6 |
| Glanz | metallisch |
| Opazität | opak |
| Bruch | muschelig |
| Spaltbarkeit | vollkommen nach [100] |
| Kristallhabitus | Würfel, Oktaeder, oft auch kombiniert |
| häufige Kristallflächen | {100}, {111}, {110} |
| Zwillingsbildung | {111}
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| Kristalloptik
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| Brechungsindices | ___ |
| Doppelbrechung | ___ |
| Pleochroismus | ___ |
| optische Orientierung | ___ |
| Winkel/Dispersion der optischen Achsen | 2vz ~ ___
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| weitere Eigenschaften | |
| chemisches Verhalten | löst sich in HNO3 |
| el. Leitfähigkeit | Demodulator im Detektorempfänger |
| ähnliche Minerale | ___ |
| Radioaktivität | nicht radioaktiv |
| Magnetismus | nicht magnetisch |
| besondere Kennzeichen | ___ |
Bleiglanz oder Galenit ist ein Mineral der Sulfid-Gruppe mit chemischer Formel PbS. Es kann bis zu einem Prozent Silber enthalten. Von bleigrauer Farbe und Strichfarbe kristallisiert Galenit im kubischen Kristallsystem, was sich auch äußerlich an der vollkommenen Würfelform der Kristalle bemerkbar macht. Es hat eine Härte von 2,5, mit 7,4 bis 7,6 eine sehr hohe Dichte und zeigt metallischen Glanz.
| Inhalt |
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1 Vorkommen 2 Bedeutung als Rohstoff 3 Geschichte 4 |
Vorkommen
Galenit kommt massiv oder kristallin vor. Es findet sich in metamorphem Gestein genauso wie in vulkanischen Sulfidlagerstätten, dort meist mit Kupfererzen vergesellschaftet. Daneben kommt es auch in Erzablagerungen im Riffkalkstein und Dolomitgestein vor.
Lagerstätten:
Geschichte
Bleiglanz kann als eines der ersten Minerale gelten, dass von Menschen bergmännisch abgebaut wurde: Schon die Babylonier verhütteten es, auch bei den Römern war es begehrt. Ihr Name für Bleiglanz, "Galena", lebt heute noch in der wissenschaftlichen Bezeichnung Galenit weiter.
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