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Bleiglanz

Bleiglanz

Bild des Minerals
Chemismus PbS
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse
Farbe bleigrau
Strichfarbe bleigrau
Härte 2,5
Dichte 7,4 bis 7,6
Glanz metallisch
Opazität opak
Bruch muschelig
Spaltbarkeit vollkommen nach [100]
Kristallhabitus Würfel, Oktaeder, oft auch kombiniert
häufige Kristallflächen {100}, {111}, {110}
Zwillingsbildung {111}

Kristalloptik

Brechungsindices ___
Doppelbrechung ___
Pleochroismus ___
optische Orientierung ___
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~ ___

weitere Eigenschaften
chemisches Verhalten löst sich in HNO3
el. Leitfähigkeit Demodulator im Detektorempfänger
ähnliche Minerale ___
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen ___

Bleiglanz oder Galenit ist ein Mineral der Sulfid-Gruppe mit chemischer Formel PbS. Es kann bis zu einem Prozent Silber enthalten. Von bleigrauer Farbe und Strichfarbe kristallisiert Galenit im kubischen Kristallsystem, was sich auch äußerlich an der vollkommenen Würfelform der Kristalle bemerkbar macht. Es hat eine Härte von 2,5, mit 7,4 bis 7,6 eine sehr hohe Dichte und zeigt metallischen Glanz.

Inhalt
1 Vorkommen
2 Bedeutung als Rohstoff
3 Geschichte
4

Vorkommen

Galenit kommt massiv oder kristallin vor. Es findet sich in metamorphem Gestein genauso wie in vulkanischen Sulfidlagerstätten, dort meist mit Kupfererzen vergesellschaftet. Daneben kommt es auch in Erzablagerungen im Riffkalkstein und Dolomitgestein vor.

Lagerstätten:

Bedeutung als Rohstoff

Bleiglanz ist aufgrund seines Bleigehalts von 87 Prozent das wichtigste
Erz zur Gewinnung von Blei. In der Vergangenheit wurde Galenit, der bis zu 1% Silber enthalten kann, auch als Silbererz abgebaut, beispielsweise in Freiberg.

Geschichte

Bleiglanz kann als eines der ersten Minerale gelten, dass von Menschen bergmännisch abgebaut wurde: Schon die Babylonier verhütteten es, auch bei den Römern war es begehrt. Ihr Name für Bleiglanz, "Galena", lebt heute noch in der wissenschaftlichen Bezeichnung Galenit weiter.

Siehe auch: Liste von Mineralen


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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