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Chlorit (Mineralogie)

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Chlorit

Bild des Minerals
Chemismus (Mg,Fe,Mn,Al)4-6(Si,Al)4O10(OH,O)2
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse ___
Farbe grün, gelbbraun
Strichfarbe weiß
Härte 2 bis 3
Dichte 2,6 bis 3,3
Glanz ___
Opazität ___
Bruch ___
Spaltbarkeit ___
Habitus ___
häufige Kristallflächen ___
Zwillingsbildung ___
Kristalloptik
Brechungsindices ___
Doppelbrechung ___
Pleochroismus ___
optische Orientierung ___
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~ ___

weitere Eigenschaften
chemisches Verhalten ___
ähnliche Minerale Glimmer
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen ___
Chlorit bezeichnet eine Gruppe im monoklinen Kristallsystem kristallisierender Silikat-Minerale mit der komplexen chemischen Zusammensetzung (Mg,Fe,Mn,Al)4-6(Si,Al)4O10(OH,O)2. Die in Klammern stehenden Atome können sich in beliebiger Mischung vertreten, stehen aber immer im selben Verhältnis zu den anderen Atomgruppen. Chlorit hat eine verhältnismäßig niedrige Härte von 2 bis 3, eine grüne, manchmal auch gelbbraune Farbe und eine weiße Strichfarbe.

Chlorite ähneln in Struktur und Zusammensetzung den Glimmern.

Inhalt
1 Varietäten
2 Vorkommen
3 Verwendung als Rohstoff
4 Geschichte
5 Struktur
6
7

Varietäten

Bedeutende Varietäten des Chlorit sind Chamosit und Klinochlor.

Vorkommen

Chlorit tritt sowohl massiv als auch fein gekörnt auf; auch Kristalle kommen vor, die oft in schuppigen Aggregaten vereinigt sind. Das Mineral findet sich in magmatischen Gesteinen, schwach metamorphisierten Gesteinen, den Chloritschiefern, und tonigen Sedimentgesteinen.

Verwendung als Rohstoff

Die Chlorit-Varietät Chamosit, die in eisenreichen Sedimenten auftritt, wird als Eisenerz abgebaut.

Geschichte

Der Name des Minerals leitet sich von dem Griechischen khloros ab, was "grün" bedeutet.

Siehe auch: Liste von Mineralen


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