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Solche Kondensatoren werden benötigt, um kleine und leichte elektronische Geräte wie Mobiltelefone und Laptops zu bauen. Um das Jahr 2000 führte die hohe Nachfrage von solchen Geräten zu einer Vervielfachung des Weltmarktpreises für Coltan (400 Dollar/kg), der beispielsweise den Preis für Silber übertraf. Durch die hohen Gewinne und die mangelnde staatliche Überwachung während des Bürgerkrieges in der Demokratischen Republik Kongo wurden durch den unkontrollierten Bergbau gravierende Umweltschäden verursacht. Beispielsweise wurde ein Teil des verbleibenden Lebensraumes von Gorillas in Zentralafrika zerstört. Gleichzeitig ermöglichten die Einnahmen aus dem Bergbau und mangelhaft kontrollierte Embargos den lokalen Milizführern (vor allem Rebellen des RCD - "Rassemblement Congolais pour la Démocratie" - "Kongolesische Sammlung für Demokratie") die Bezahlung von Soldaten, den Kauf von Waffen und die Fortsetzung des Bürgerkrieges.
Eine der wichtigsten Coltanminen liegt bei Lueshe in der Region Kivu. Das dort vorkommende Tantal-Niob-Oxid heißt Pyrochlor. Niob wird auch zur metallurgischen Herstellung von harten und hitzebeständigen Legierungen (Superlegierungen) für Gasturbinen und Raketenteile verwendet. Wegen der größeren Vorkommen ist Niob nicht so teuer wie Tantal und ersetzt dieses zunehmend bei der Herstellung von Kondensatoren.
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