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Die Eurostar-Züge unterqueren auf ihrer Reise von England nach Frankreich den Ärmelkanal durch den 1994 fertiggestellten Eurotunnel und verkehren innerhalb Frankreichs und Belgien ausschließlich auf Hochgeschwindigkeitsstrecken. Seit September 2003 ist auch in England der erste Abschnitt (Channel Tunnel Rail Link) für Hochgeschwindigkeiten ausgelegt. Innerhalb Englands halten einige der Züge nach Verlassen der Waterloo International Station noch in Ashford und nach durchqueren des Tunnels erstmals wieder im französischen Lille. Weitere Haltepunkte im westlichen Kent und in Ost-London sind derzeit im Bau.
Die Züge wurden von Alstom entwickelt und können sowohl Stromschienen als auch Oberleitungen verwenden, wobei bei letzterer unterschiedliche Spannungen möglich sind. Bei Verwendung der Oberleitung erreichen die modifizierten TGVs eine Geschwindigkeit von 300 km/h - in einer Testfahrt wurde im Juli 2003 im Channel Tunnel Rail Link mit 334,7 km/h sogar ein Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.
Frühe Pläne, Nachtreisezugverbindungen in Schlafwagen anzubieten, wurden verworfen. Entsprechende Züge, die auf der Verbindung London-Lille niemals zum Einsatz kamen, wurden zwischenzeitlich an ein kanadisches Eisenbahnunternehmen verkauft.
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