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Kasimir

Kasimir (auch: Kazimir oder: Casimir, poln: Kazimierz) ist ursprünglich ein polnischer, bzw. altslawischer, männlicher Vorname. Die deutsche Bedeutung "Friedensstifter" oder gar Friedrich kommt von altslawischen kazat = sagen, befehlen, herrschen und mir = Frieden aber auch Welt, so könnte der Name auch als Herrscher der Welt übersetzt werden.

Eine eindeutige Fehldeutung ist jedoch die weitverbreitete Übersetzung (z.B. in Duden) dass kazit = verderben und mir = frieden verbindet, also deutsch etwa ein "Störenfried" (deswegen heissen auch viele Kater Kasimir), denn diese Deutung würde nur dann zutreffen, wenn Kazimír ein tschechischer Name wäre, da dies nicht der Fall ist, ist das nur ein falscher Feund. Kaum ein König würde sich gerne je als Störenfried bezeichnen lassen, obwohl es sicher viele auch wirklich waren.

Heiliger Kasimir, poln.: św. Kazimierz, * (5. Oktober 1458, † 4. März 1484 in Wilna (Litauen)) war der Sohn des polnischen König Kasimir IV, und gilt heute als der Schutzpatron von Polen und Litauen. Sein Feiertag ist am 4. März.

Kazimir war ein beliebter Name der polnischen Könige, dagegen ist das Riss Casimir heute ein international beliebtes Reisgericht aus Frankreich.

Andere Namensträger:

Kazimierz (deutsch: Kasimir) ist auch der Name einer Stadt, später eines Stadtteil von Krakau (polnisch: Kraków) in Polen, die zu einem großen Teil von Juden bewohnt war, dort befand sich auch das so genannte Krakauer Ghetto,


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