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Viele Tiere und Pflanzen benötigen zwei Geschlechter zur Fortpflanzung, das weibliche und das männliche Geschlecht.
Beim Menschen wird die "Männlichkeit" durch biologische und soziale Faktoren bestimmt. Die männlichen Geschlechtsmerkmale beim Menschen sind:
Sozial wird der Begriff stark durch gesellschaftliches Rollenverständnis geprägt. In vielen Gesellschaften wird Männlichkeit mit Tapferkeit, Rationalität, Stärke usw. assoziert.
Bei Tieren gibt es unterschiedliche Mechanismen, damit männliche Nachkommen entstehen: Die männlichen Bienen (Drohnen) entwickeln sich aus unbefruchteten Eiern, die weiblichen Bienen aus befruchteten. Bei zumindest einigen Krokodilen wird das Geschlecht durch die Temperatur bestimmt, mit der die Eier ausgebrütet werden. Bei Samenpflanzen unterscheidet man, ob ein Pflanzenindividuum nur Pollen produziert (männlich), nur Samen produziert (weiblich), oder beides (Zwitter). Die Mehrzahl aller Pflanzen sind Zwitter.
In Gesellschaften, wo die Herrschaft vorwiegend von Männern ausgeübt wird (also meistens, vergleiche Patriarchat), wird alltagssprachlich das Wort "männlich" gern mit "beherzt", "kräftig", "unbeugsam" assoziiert (so ist zum Beispiel im Lateinischen das Wort für "Tugend", virtus, von vir, dem "Mann", abgeleitet).
Das männliche Geschlecht kennzeichnet man oft mit dem Symbol ♂.
Siehe auch: Männlichkeit, Transgender, Liste der Transgender-Themen
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