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Der Begriff Mechatronik ist ein Kunstwort. Es entstand in den achziger Jahren in Japan und findet seinen Ursprung in der Robotik.
Oft wird auch die Informatik mit zu den Kernfächern hinzugezogen, gelegentlich die Optik. Die Mechatronik befasst sich jedoch nicht mit der Entwicklung von Hard- und Software, sondern nutzt diese lediglich als Werkzeuge.
Mechatronische Systeme sind aus Aktoren (manchmal auch als Aktuatoren bezeichnet), d.h. Antrieben, Sensoren, Steuerungen und Reglern aufgebaut.
Die mechanischen Aspekte werden durch den Maschinenbau abgedeckt, die elektrischen und elektronischen von der Elektrotechnik
Die Mechatronik soll diese in Deutschland bisher weitgehend getrennten Fachbereiche verschmelzen und das Gesamtsystem entwickeln beziehungsweise optimieren und beschreiben.
Seit 1998 gibt es den anerkannten Ausbildungsberuf Mechatroniker/Mechatronikerin mit einer Regel-Ausbildungsdauer von 42 Monaten. Der Beruf kann sowohl im Handwerk als auch in der Industrie erlernt werden.
Seit 1994 gibt es in Deutschland auch die Möglichkeit Mechatronik zu studieren. Einige Universitäten und Hochschulen bieten Studiengänge zum Diplom-Ingenieur für Mechatronik an. Das fundierte Basiswissen aus den Ingenieurbereichen Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau befähigt den diplomierten Mechatroniker, die Entwicklung neuer High-Tech-Produkte maßgeblich mitzugestalten. Auch in leitenden Positionen ist das fachübergreifende Verständnis eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung, Produktion oder den Vertrieb mechatronischer Produkte.
Die Fachhochschule in Bochum bietet darüber hinaus auch eine Kombination aus Lehre und Studium an: genannt KIA (KIA= kooperative Ingenieursausbildung).
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