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Motorroller gibt es in verschiedenen Motorisierungen, angefangen beim auf 25 km/h (D) bzw. 30 km/h (CH) gedrosselten Mofa mit nur einem Sitzplatz über den klassischen 50er (Kleinkraftrad) und die 80er bzw. 125er (Leichtkraftrad) bis zu großen Rollern (Motorrad) mit einem Hubraum von 250, 400 oder mehr cm³.
Die meisten Motorroller kommen heute aus Fernost - hautsächlich in Südkorea zusammengebaut mit Lizenzen z. B.: von Honda, Yamaha und Sachs. Wenige Hersteller konnten sich in Europa - z. B.: Italien (Aprilia, Gilera, Italjet, Piaggio) und Frankreich (MBK, Peugeot) bis heute am Markt halten. Deutsche Fabrikate, früher bekannt unter den Namen Heinkel, Zündapp, NSU und anderen, sind vom Markt verschwunden, ebenso amerikanische Modelle wie Wyse. Heute wird der Markt der 50-cm³-Zweitakter dominiert von Aprilia, CPI, Daelim, Gilera, Italjet, Kymco, MBK, Peugeot, Piaggio, Sym, TGB und Yamaha (in alphabetischer Reihenfolge, nicht nach Marktanteil).
Bei den größeren Rollern, für die ein Motorradführerschein notwendig ist, spielen auch Honda und Suzuki eine große Rolle. Die Höchstgeschwindigkeit der stärksten Roller liegt z. T. bei weit über 150 km/h.
Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Kombination von Vollautomatik (Variomatik) und Triebsatzschwinge sehr beliebt und hat die Roller als Kurzstreckenfahrzeug auch in Deutschland wieder populär gemacht.
Wegen der verschärften Abgasvorschriften scheinen die Tage der Zweitakter gezählt. Allerdings gibt es inzwischen Einspritzanlagen und Katalysatorenen, mit denen auch die neuen Grenzwerte eingehalten werden können. Sogar die Probleme des hohen Spritverbrauchs haben sich damit erledigt. Bei größeren Rollern ab 125 cm³ dominieren allerdings die auch akustisch angenehmeren Viertakter.
Zum Thema Motorroller gibt es diverse Fachzeitschriften, z. B. Roller Spezial und Scooter.
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