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Die Fahren gingen allerdings nicht so reibungslos von Statten. Im Streckenverlauf befanden sich zwei Steigungsstrecke, welche sich als zu steil für den Motor des Busses herausstellten. So kam es des öffteren vor, das die Fahrgäste an diesen Stellen aussteigen mussten um den Bus zu helfen. Auch waren die Begegnungen mit den verkehrenden Postkutschen nicht unproblematisch. Von Augenzugen wurde berichtet, das der Kutscher schwierigkeiten hatte, die Pferde auf dem Weg zu halten. Ein weitere Problem stellten die verwendeten Vollgummireifen dar. Da diese immer wieder von der Felge absprangen und man dieses Problem nicht in den Griff bekam, griff man auf die bewährten Eisenreifen der Postkutschen zurück.
Am 1. Juli 1895 kam es zu einer Anschaffung eines zweiten Wagen um Betriebsstörungen wirksam entgegen treten zu können.Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man bereits 10600 Personen befördert und 3100 Mark eingenommen. Am 20. Dezember 1895 musste allerdings die Busse ihren Betrieb wieder einstellen und die Pferdeomnibusse kamen wieder zu Ensatz. Diese verkehrten auf der Strecke bis ins Jahr 1906. In diesem Jahr nahm Kleinbahn Weidennau-Deuz ihren Betrieb auf und sorgte für einen bessere und zuverlässigere Verbindung von Siegen über Weidenau nach Netphen und Deuz.
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