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Niederstift Münster

Das Hochstift Münster bestand aus zwei Landesteilen, die nur durch einen schmalen Streifen an der Ems miteinander verbunden waren: das Oberstift und das Niederstift. Beide hatten eine unterschiedliche Verfassung. Besonders am Niederstift war bis 1666, dass es zwar politisch zum Hochstift Münster gehörte, kirchlich aber zum Bistum Osnabrück.

Das Niederstift grenzte im Westen an die Grafschaft Bentheim und die Vereinigten Niederlande, an gleicher Stelle befindet sich heute die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Im Norden grenzte es an Ostfriesland und Oldenburg, im Osten reichte es bis an die Weser und grenzte an die Grafschaften Hoya und Diepholz. Im Süden grenzte es an das Oberstift und das Hochstift Osnabrück.

Das Niederstift umfasste die Landschaften Emsland, Hümmling sowie die Landschaft, die heute Oldenburger Münsterland genannt wird.
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