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Operon

Als Operon bezeichnet man in der Genetik eine Funktionseinheit der DNA mit Promotor, Operator und Strukturgenen, die ein spezielles Protein synthetisiert.

Das Operon-Modell wurde 1961 von den französischen Wissenschaftlern Jacob und Monod entwickelt. In diesem Beispiel stellt es die Regulierung der Genaktivitäten im Darmbakterium E. coli, in einer Nährstofflösung mit Glucose und Lactose, dar.

Man hat festgestellt, dass bei diesem Modell kein stetiges sondern ein „zweiphasiges Wachstum“ stattfindet. Denn nach dem Verbrauch der Glucose dauert es einige Zeit, bis sich das Wachstum wieder steigert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Bakterien einige Zeit benötigen um sich auf die Verwertung der Lactose einzustellen.

Jacob und Monod haben dies darauf zurückgeführt, dass sich Anfangs in der E. Coli-Kultur nur die Enzyme zum Abbau der Glucose befinden. Ist nun die Glucose verbraucht, so startet die Lactose die Subtratinduktion, welche die erforderlichen Enzyme zum Lactoseabbau produziert. Die Informationen für diese 3 erforderlichen Enzyme befinden sich in den Strukturgenen. Nun steigt das Wachstum wieder an. Im Detail (jedoch vereinfacht) geht die Regulation wie folgt von statten:

Durch diese Regulation kann der Körper Enzyme genau dann synthetisieren, wenn sie auch tatsächlich gebraucht werden. Die Unterstützung dieses Vorganges durch cAMP findet sich bei der Beschreibung dieses Moleküls.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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