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Posttraumatische Belastungsstörung

Inhalt
1 Definition
2 Häufigkeit
3 Symptome
3.1 Bei Kindern
4 Therapie
5
6

Definition

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine emotionale Störung auf der Grundlage einer intensiv erlebten oder beobachteten Situation (Trauma), welche die individuellen Bewältigungsstrategien der betroffenen Person deutlich überfordert hat. Die PTBS ist nur eine der möglichen Folgereaktionen auf z.B. sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung, Krieg, Katastrophen aller Art, Diagnose von Krankheiten, etc. Außerdem finden sich entsprechende Symptome auch bei einer Reihe von außergewöhnlichen Erfahrungen, wie satanisch-rituellem Missbrauch oder der angeblichen Entführung durch Außerirdische.

Die psychologisch-psychiatrische Diagnose wurde 1980 erstmals in das auch international bedeutsame US-amerikanische psychiatrische Diagnose-Manual (DSM-III) aufgenommen.

Nach dem ICD-10 (International Classification of Diseases) hat die PTBS den Code F 43.1.

Alternativ zum Begriff Posttraumatische Belastungsstörung (engl.: Post-Traumatic Stress Disorder, PTSD) wird auch Posttraumatische Belastungsreaktion verwendet. Damit soll betont werden, dass manche psychischen Reaktionen auf Traumata keine krankmachende Wirkung haben, sondern als das Überleben ermöglichende Reaktion verstanden werden können.

Häufigkeit

Ob eine PTBS auftritt, ist stark abhängig von der Art des erlebten Traumas.

Symptome

Symptome können sowohl direkt nach Erleben des Traumas, aber auch mit Verzögerung von vielen Jahren auftreten.

Symptome sind z.B.:

Bei Kindern

Therapie

Eine
Psychotherapie ist auf jeden Fall zu empfehlen. Bei schwerer Traumatisierung kann eine stationäre Traumatherapie sinnvoll sein.

Im englischsprachigen Raum erfolgte die Behandlung in den neunziger Jahren häufig im Rahmen des sog. Recovery-Paradigma mittels Regressionshypnose; heute ist dieses Verfahren der Rückerlangung von Erinnerungen an das traumatische Ereignis umstritten.

Auf jeden Fall sollte sichergestellt werden, dass die betroffene Person keinen weiteren Traumaeinwirkungen ausgesetzt ist/wird.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.