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Ein allgemeiner Frieden für Deutschland konnte aber nicht hergestellt werden, weil Frankreich und Schweden weiter gegen den Kaiser kämpften. Noch mehr als zehn Jahre dauerte der Krieg, bis 1648 der Westfälische Frieden geschlossen wurde. Dabei sind viele Bestimmungen des Prager Friedens übernommen worden.
Die wichtigste territoriale Veränderung des Prager Friedens war die Übergabe der Markgraftümer Oberlausitz und Niederlausitz an den sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. Die beiden vorher zur böhmischen Krone gehörigen Länder wurden vom Kaiser zur Begleichung von Kriegsschulden an Sachsen abgetreten. 1620 hatte der protestantische Kurfürst dem katholischen Kaiser Ferdinand II bei der Niederschlagung des böhmischen Ständeaufstands geholfen.
Siehe auch Dreißigjähriger Krieg
Prager Frieden (Deutscher Krieg)
Der \'Prager Frieden' vom 23. August beendete den Deutschen Krieg von 1866.
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