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Rundumkennleuchte

Rundumkennleuchten oder auch Rundumleuchten sind Lampen der Fahrzeugbeleuchtung, die je nach Farbe auf ein spezielles Fahrzeug hinweisen.

Um eine stillstehende Glühlampe wird ein Hohlspiegel durch einen Motor rundherumgedreht. Dadurch rotiert auch der Strahl dieses Lichtes um 360°. In neuerer Zeit werden statt dieser 'klassischen' Rundumkennleuchten auch (Mehrfach-)Blitzleuchten verwendet, in denen statt der zuvor genannten mechanischen Teile Stroboskop-Blitzleuchten verbaut sind, die in regelmäßigen Abständen einmal, zweimal (oder mehrfach) kurz hintereinander aufblitzen. Der Verschleiß soll bei dieser neuen Variante geringer sein; sie ist jedoch tagsüber schlechter zu erkennen.

Die Leuchten müssen auf dem Fahrzeug so angebracht werden, dass sie von allen Seiten (360°, also eben rundum) erkennbar sind. Erforderlichenfalls müssen dazu mehrere Leuchten montiert werden, beispielsweise vorne und hinten auf dem Fahrzeug.

Die Lampen können auf den Fahrzeugen fix montiert sein oder aber mit Magnethaltern nur bei Bedarf montiert werden (z.B. Zivilstreifen).

Inhalt
1 Gelbe Rundumkennleuchten
2 Blaue Rundumkennleuchten
3 Rote Rundumkennleuchten
4 Grüne Rundumkennleuchten

Gelbe Rundumkennleuchten

Gelbe Rundumkennleuchten weisen auf ein Fahrzeug hin, auf das besonders Rücksicht zu nehmen ist. Sie warnen generell vor Unfall- oder Gefahrenstellen.

Blaue Rundumkennleuchten

Blaue Rundumkennleuchten (so genanntes Blaulicht) weisen auf Einsatzfahrzeuge hin von: Blaues Blinklicht warnt ebenfalls vor Einsatz-, Unfall- und Gefahrenstellen. Die gleichzeitige Nutzung von blauen Blinklicht und einem Folgetonhorn, umgangssprachlich auch als Martinshorn bekannt, ergibt das so genannte Sondersignal. Dieses macht den Vorrang der Einsatzfahrzeuge deutlich, denen dann von den übrigen Verkehrsteilnehmern unverzüglich freie Bahn zu schaffen ist.

Rote Rundumkennleuchten

Rote Rundumkennleuchten sind in Deutschland und Österreich nicht erlaubt. Aber in manchen anderen Ländern dienen sie entweder allein oder in Kombination mit blauen zur Kennzeichnung von Einsatzfahrzeugen.

Bei Einsatzleitfahrzeugen der Feuerwehr werden rote Rundumkennleuchten bei größeren Einsätzen verwendet. Sie erlauben Einsatzfahrzeugen die Einsatzleitung bzw. das Einsatzgebiet auf Sicht anzufahren und zu finden. Die Kennleuchte darf nur bei Stillstand betrieben werden.

Grüne Rundumkennleuchten

Auch grüne Rundumkennleuchten sind in Deutschland und Österreich nicht als Fahrzeugbeleuchtung erlaubt, dienen aber im Einsatz teilweise zur Kennzeichnung von Fahrzeugen und Örtlichkeiten.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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