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Bekannte Vertreter der Bauform mit Einspeisung in Bodennähe sind die Sendemasten in Aholming und Donebach für die Langwellensender des Deutschlandfunks.
Isolierte selbststrahlende Sendemasten stehen während des Sendebetriebs unter hoher elektrischer Spannung (bis zu 300 kV). Sie müssen daher gegen unbefugte Annäherung gesichert werden. Da solche Masten mitunter sehr hoch sind, ist häufig auch eine Flugsicherheitsbefeuerung nötig. Diese wird über ein Kabel, das durch eine Spule, die mit einem parallelgeschalteten Kondensator einen Sperrkreis für die Sendefrequenz bildet, geführt wird, gespeist. Auf diese Weise kann auch eine auf dem Mast angebrachte Sendeantenne für UKW gespeist werden.
Die Abspannseile selbststrahlender Sendemasten dürfen nicht mit der abzustrahlenden Frequenz in Resonanz geraten. Deshalb werden sie meist mit Isolatoren unterteilt. Alternativ können die Abspannseile auch über Spulen verstimmt werden oder ihre Länge so gewählt werden, dass bei der eingesetzten Sendefrequenz keine Resonanz auftritt.
Es gibt auch Masten, die mittels Trennisolatoren elektrisch in mehrere Sektionen unterteilt sind. Sie können mehrfach gespeist werden und ermöglichen einen flachen Abstrahlwinkel (schwundmindernde Antenne). Solche Konstruktionen werden bei den Sendern in Mühlacker, Ismaning, Hamburg und Wolfsheim (Rheinsender) verwendet. Als Isolatoren werden für die Abspannung Vollkernisolatoren aus Steatit verwendet. Als Isolation der Mastkonstruktion gegen Erde dienen Hohlkörper aus Steatit. Da sie wie alle Keramiken sehr empfindlich sind, muss der Mast sehr sachte auf diese abgesetzt werden.
Es gibt auch freistehende Türme, die gegen Erde isoliert sind. Der bekannteste von ihnen ist der Funkturm Berlin, der aber nie als selbstschwingender Sendeturm eingesetzt war. Bekannte gegen Erde isolierte freistehende Sendetürme sind der Blosenbergturm in Beromünster und die Antennentürme von Radio Luxemburg in Junglinster.
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