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In Antike und Mittelalter pflegte man die Freien Künste (artes liberales), die gegenüber den praktischen Künsten (Artes mechanicae) höher bewertet wurden:
Erstmals erfuhren die Sieben Freien Künste eine enzyklopädische Behandlung durch den römischen Gelehrten Marcus Terentius Varro im 1. Jahrhundert v. Chr. Die Sieben Künste des Mittelalters kannte man vor allem aus Schriften des 5. bis 7. Jahrhunderts n. Chr., besonders des Martianus Capella, Flavius Magnus Aurelius Cassiodurus und des Isidor von Sevilla.
Im Mittelalter wurden die Freien Künste in Klöstern gelehrt. Man unterschied das Grundstudium (Trivium) und das weiterführende Quadrivium.
Zum Trivium gehörten die sprachlichen Fächer
Zum Quadrivium gehörten die mathematischen Fächer
Als Merkvers für die Sieben artes liberales diente in früheren Zeiten das folgende lateinische Epigramm:
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