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Struktur (Systemtheorie)

Unter Struktur versteht man die Art der Zusammensetzung eines Systems aus Elementen und die Menge der Relationen bzw. Operationen, welche die Elemente miteinander verknüpfen.

Strukturbildung, also die Herausbildung eines Ordnungszustandes, ist in diesem Sinne mit einer Verminderung der Entropie im Vergleich zu einem Bezugszustand derselben Energie verbunden. Die Ordnung unterliegt Regeln. So können Strukturen nur selbsttätig entstehen, wenn die Gesamtentropie dennoch zunimmt. Nur innerhalb des Systems nimmt die Entropie lokal ab. Ein Mensch muss z.B. Nahrung essen, um zu wachsen und sich zu erhalten. Der Mensch als dissipative Struktur (energieentwertende/entropieerzeugende) Struktur zersetzt dabei mehr Struktur (Nahrung...) als er aufbaut. Auf diese Weise steht das selbstätige Entstehen von Strukturen nicht im Widerspruch zum II. Hauptsatz der Thermodynamik.

Inhalt
1 Einteilung von Strukturen
2 Wann geht Struktur verloren?
3 Beispiel einer Pseudostruktur
4
5

Einteilung von Strukturen

Wann geht Struktur verloren?

Manchmal liegt nur scheinbar eine Struktur vor:

Beispiel einer Pseudostruktur

Ebeling, Werner; Freund, Jan; Schweitzer, Frank:
1998. 265 S. m. Abb. 23,5 cm. Gebunden. 600gr.
ISBN 3-8154-3032-1, KNO-NR: 07 27 53 75
-TEUBNER- 29.90 EUR - 51.00 sFr
Klappentext: Die Erforschung komplexer Strukturen ist gegenwärtig eines der interessantesten wissenschaftlichen Themen. Dieses Buch behandelt Möglichkeiten der Beschreibung und quantitativen Charakterisierung komplexer Strukturen mit Hilfe verschiedener Entropie- und Informationsmaße. Nach einer allgemeinverständlichen Einführung der Grundbegriffe werden die für eine quantitative Analyse erforderlichen Konzepte ausführlich behandelt und an zahlreichen Beispielen, wie Zeitreihen, Biosequenzen, literarischen Texten und Musikstücken, veranschaulicht.
Aus dem Inhalt:- Komplexität und Entropie - Selbstorganisation und Information - Informationstheoretische Maße - Dynamisch generierte Strukturen - Entropie und Komplexität natürlicher Sequenzen - Quantitative Ästhetik

Pongs, Dennis; Münster 2002.
Nach einer kurzen Einführung wird eine Sammlung von einfachen Experimenten zum Thema Selbstorganisation und Strukturbildung vorgestellt. Die meisten Experimente können mit einfachsten Mitteln selbst durchgeführt werden. Die Phänomene, die auftreten, sind hingegen erstaunlich. Die Arbeit wurde im Rahmen des ersten Staatsexamens für das Lehramt SEK I Physik angefertigt und ist aufgrund der anschaulichen (nicht mathematischen) - dennoch präziesen - Darstellung und Erklärungen für Hobby-PhysikerInnen und für LehrerInnen gleichermaßen geeignet.
166 Seiten, über 60 Abbildungen; nicht kommerziell (es sollen nur die Umkosten gedeckt werden);
auf CD-ROM: 7 €; DIN A4 gebunden: 20 €; Versand per Post; Kontakt: lordmight@web.de

Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.